Künstler und Künstlerinnen landen im Laufe ihrer Tätigkeit immer wieder an einem Punkt, an dem sich Fragen nach dem Sinn ihres Schaffens auftun. Im gegenseitigen Austausch dreier Hamburger Künstlerinnen über dieses Thema entstand so die Idee zum Projekt.

Die Künstlerinnen Helga Adam, Susanne Kleiber und Andrea Nimax stellen in ihrem Projekt nicht den „Kunstbetrieb“ an sich in Frage, sondern reflektieren ihr eigenes künstlerisches Schaffen in Bezug auf die Thematik. So ergibt sich eine ganz persönliche Sicht und Fragestellung nach dem Sinn der Arbeit:

Ist Kunst sinn-los?
Ist das Produzieren von Kunst sinn-los?
Ist mein individuelles Schaffen sinn-los?

Die Künstlerinnen haben dennoch gearbeitet und möchten die Produkte ihres Schaffens auch präsentieren. Die Arbeiten sehen sie als Hommage an unbekannte KünstlerInnen.

Verlauf des Projekts
• Wir haben im letzten halben Jahr unsere Arbeiten in Umlauf gebracht, indem wir Menschen aus unserem Kunstverteiler und Bekanntenkreis für drei mal zwei Wochen zu „Privatgaleristen“ gemacht haben. Die Galeristin / der Galerist bekam jeweils ein von uns ausgewähltes Werk. Nach zwei Wochen fand ein Wechsel statt, nach wiederum zwei Wochen ein erneuter Wechsel, sodass jeder Galerist/jede Galeristin alle drei Künstlerinnen kennenlernt.
Mit der Aktion Kunst sucht Uschi haben wir 60 Hamburger zu Privatgaleristen gemacht.
• Die „Privatgalerie“ wird dokumentiert – jeder Galerist / jede Galeristin wurde mit ihrem Werk im Ausstellungsraum fotografiert, sei es neben ihrem „Sofa-Bild“ oder neben ihrem „Küchen-Bild“ Dabei wurde selbstverständlich die Person respektiert –  auf Wunsch durfen sich die Galeristen maskieren, um ihre Anonymität zu wahren.
• Alle entstandenen Werke und die Fotodokumentation werden in unserer Ausstellung gezeigt.

SinnlosKuenstlerWeb
• Anlässlich der Vernissage findet unter Rechtsaufsicht die Verlosung von „Sinn-Losen“ statt.

Die vielleicht doch nicht völlig unbekannten Künstlerinnen sind
Helga Adam, Susanne Kleiber, Andrea Nimax.

Die Gesamtausstellung war zu sehen vom 10. bis 30. April 2014 im
Künstlerhaus eins eins im Lübbersmeyerweg 11, 22549 Hamburg mit einer
Vernissage am 10. April 2014 um 19 Uhr.

Advertisements