Zur altonale 19 sind wir mit unserer Projektgruppe [völlig] sinn-los wieder dabei. Mit unserem Beitrag Puppenhaus später zur Kunst im Schaufenster auf der diesjährigen altonale setzen wir uns zum vorgegebenen Thema Raum mit den aktuellen Veränderungen Altonas auseinander und stellen das bisherige Idyll dem Wandel gegenüber.

Es tut sich was in Altona. Nach und nach schwinden gelebte Stadt-Räume oder werden umgewidmet.

Eine Traditions-Badeanstalt wurde zum Fastfood-Tempel,Kleingewerberäume wandeln sich zu Lofts, Werber residieren auf ehemaligen Parkplätzen, Marktflächen sollen bebaut werden. Lebensraum ändert sich: ein Verlust des sozial-urbanen Lebensgefühls! Was bedeutet dies für Lebensraum und Nachbarschaft? Unser Beitrag Puppenhaus später verweist auf die Veränderungen im öffentlichen und privaten Raum. Der Rahmen unserer Arbeit ist ein Puppenhaus, in dem der Betrachter nicht nur dem früheren Idyll begegnet, sondern auch Einblick in aktuelle (digital aufgezeichnete) Baustellen Altonas bekommt. Wir dokumentieren nüchtern und geräuschlos Wandlungsphasen.

Unser Fenster befindet sich am Spritzenplatz im Laden California, Bahrenfelder Straße 102. Wir hoffen selbstverständlich noch auf eine Nachnominierung für den Kunstpreis. Aber, wir freuen uns sehr, wenn viele Leute für unser Schaufenster voten, damit wir den Publikumspreis gewinnen. Dafür muss man sich eine Stimmkarte aus dem Laden oder bei einer altonale-Infobude holen, diese ausfüllen mit der Schaufenster Nummer 41 und wieder im Laden abgeben.

 

 

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